Mein Weg zum Finanzcoach

Vor einigen Jahren bat mich mein alter Freund Sebastian, seine private Geldanlage zu prüfen. Ich verdeutlichte ihm, dass er regelmäßig Geld VERLOR statt zu verdienen. Überdies bezahlte er dem Finanz-“Berater”, der ihm all die Fonds und Rentenversicherungen verkauft hatte, mehr als 700 Euro Provision – und zwar Jahr für Jahr. Es folgten Schock und Schamgefühl und der Wunsch nach Korrektur. Der Standardfall. Sebastian konnte nicht beurteilen, was er damals unterschrieb. Umso froher war er, nun einen Finanzlehrer wie mich um Rat fragen zu können. Wer kann das schon.

Mein erstes Haus habe ich im Alter von 20 Jahren gekauft. Als ich 22 wurde, musste ich es mit Verlust wieder verkaufen. Dann entwickelte ich meine Faszination für die Börse. Ich las die FAZ und “Geld – Das große Abenteuer” von André Kostolany. Nichts leichter, als in Aktien anzulegen. Ich legte los wie Tom, der Jerry noch erwischen will, bevor er zurück ins Mauseloch schlüpft. Ich handelte mit Aktien, Optionsscheinen und Zertifikaten. Kein Problem. Ende der 90er Jahre hatte ich sechsstellige Gewinne angehäuft. Ich war ein Börsen-Zauberer auf der Autobahn zum Millionär. Ich hatte gelernt, wie Menschen denken und wie Märkte arbeiten. Dann kam der Dotcom-Crash.

Ich blutete alles aus, was ich in den Jahren zuvor eingenommen hatte. Ein furchtbares Gefühl. Ich ging in eine Bar, bestellte einen Whiskey Sour und dachte nach. So toll war ich nie gewesen. Ich hatte Schwein gehabt. Im Jahr 2000 war das Glück dann aufgebraucht. Nun begann ich wirklich zu lernen. Ich evaluierte Wahrscheinlichkeiten und erfuhr, welche Investitionen die erfolgreichsten in der Geschichte waren. Ich schloss mein Studium der Wirtschaftswissenschaften ab. Im Laufe der folgenden Jahre verschlang ich ein paar tausend Fachartikel, blogs und Bücher. Ich führte Hunderte von Gesprächen mit Bankern, Hedgefonds-Managern, Strukturvertrieblern, Philosophen und Hausfrauen. Ich lernte, die Wissenden von den Aufschneidern zu unterscheiden, Tatsachen von Mythos. Wiederum probierte ich die verschiedensten Anlageformen aus, doch diesmal tat ich es mit reifem Blick. Ich sah, was funktionierte und was nicht. Ich hatte begriffen, wie Menschen denken und wie Märkte arbeiten. Als die Finanzkrise 2009 kam, verlor ich keinen Cent mehr.

Schließlich begann ich zu unterrichten. Es bereitet mir nicht nur tiefe Freude, mit Lernenden umzugehen, ich lerne dabei auch selbst jeden Tag dazu. Meine Klienten beschreiben mich als humorvollen, kurzweiligen und einfühlsamen Erklärer. Mehr als 4.800 hochzufriedene Teilnehmer haben schon meine Veranstaltungen und meinen strategischen Rat genossen: 20-jährige StartUp-Gründer, leitende Manager von KMU, lernbehinderte Kinder und jede Menge Menschen wie Du und ich. Meine Zufriedenheitsquoten erinnern an nordkoreanische Ministerratswahlen.

Ich bin Autor mehrerer Sachbücher, darunter "Das Geld-Prinzip" - der Leitfaden, der Ihnen das Leben leichter macht. Menschen sind sich ihrer Möglichkeiten – strategisch oder persönlich – oft nicht bewusst. Sie trauen sich nicht zu, ihren Schatz zu heben. Ich werde Ihre Möglichkeiten sehen und Ihnen aufzeigen!

Mein Name ist Martín E. Hiller. Ich lehre den klugen Umgang mit Geld.

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Berater für Finanzanlage

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